Chinesische Zwergwachtel
(Excalfactoria chinesis)





Wegen ihrer geringen Größe (13-14 cm) wird die Chinesische Zwergwachtel gern in Käfigen und Volieren gehalten.
Im Sommer liebt sie mit Grasmischungen ausgesäte Außenvolieren. Zusammen mit den Wachteln können außer kleinen Hühnervögeln noch andere Vogelarten gehalten werden. Da die Wachteln streng in Monogamie leben, werden sie immer nur paarweise gehalten. Das Weibchen baut gewöhnlich in dichtem Unterholz ein Nest und polstert dieses mit Moos, Halmen und Federn aus. Es legt 4-6 olivgrüne, grünbraun gesprenkelte Eier. Das Männchen beteiligt sich zuweilen ebenfalls am Brutgeschäft. Nach 16-17 Tagen schlüpfen hummelgroße Küken mit 3-5g Gewicht. Sie entwickeln sich sehr schnell. Im Alter von 2-5 Tagen beginnen die Flügelfedern zu wachsen, bereits nach 14 Tagen sind die Küken flugfähig. Mit 5-6 Wochen sind sie voll befiedert und verlieren ihr Jugendkleid. Beim Männchen beginnt sich der Kehlfleck auszufärben, ein weiteres Merkmal ist eine rostbraune Färbung der Schwanzunterseite . Für diese Hühner ist das Staubbaden in feinen Sand wichtig.
Chinesische Zwergwachteln sind in der Natur mit 10 Unterarten von Vorderindien und Sri Lanka bis Südostchina und Taiwan, weiter im Südosten über die indonesische Inselwelt, Neuguinea, Neukaledonien bis nach dem Bismarck-Archipel und im Küstengebiet von Nord, Ost und Südaustralien verbreitet.
Ihr Biotop sind moorige Wiesen und Grassteppen.